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Antifaschismus

Antifaschismus

Samstag, den 16. Juni 2012 um 20:09 Uhr

Am gestrigen Freitag (15. Juni) veranstalte die rechtspopulistische "Bürgerbewegung ProNRW" eine Kundgebung unter dem Motto "Keine rechtsfreien Räume in Duisburg-Marxloh - Migrantengewalt stoppen!". Anlass dafür war ein Angriff auf einen ProNRW-Wahlhelfer vor der Merkez-Moschee in Marxloh. Dieser hing am vergangenen Sonntag antiislamische und rassistische OB-Wahlkampfplakate in Unmittelbarer näher zur Moschee auf und wurde daraufhin mit den Konsequenzen konfrontiert.

Gegen 17:00 Uhr versammelten sich die ersten TeilnehmerInnen. Vor Ort waren ca. 30 RechtspopulistInnen, u.a. der Berliner "ProDeutschland"-Funktionär Lars Seidensticker, der OB-Kandidat Jörg Ackermann, Generalsekretär Markus Wiener und das "Opfer" Tony-Xaver Fiedler. Ihnen war es wegen ihrer defekten Soundanlage nicht möglich Redebeiträge zu halten und auf ihr "Anliegen" aufmerksam zu machen. So waren sie über eine Stunde umrundet von etwa 100 GegendemonstrantInnen aus verschiedensten Spektren. Neben Menschen aus der muslimischen Gemeinde und AnwohnerInnen waren auch viele deutsche und migrantische Linke vor Ort. Mit Vuvuzuelas, Pfeifen und Parolen machte man es den Rechten unmöglich, sich im Stadtteil zu präsentieren und ihre Hetze zu verbreiten.

Weiterlesen: Lautstarker Protest gegen "ProNRW" in Duisburg-Marxloh!

 
 

Antifaschismus

Sonntag, den 08. Januar 2012 um 21:37 Uhr

Vom 13 – 15.Januar 2012 wird in Berlin wird in Berlin wieder auf vielfältige Weise den beiden 1919 ermordeten Kommunist_innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnert, deren politische Positionen in Zeit von Krisen und Kriegen aktueller den jeh sind. Beginnen tut das Wochenende am Freitag mit dem traditionellen ARAB-Tresen in Gedenken an Karl und Rosa im Zielona Gora. Am Samstag findet dann in der Urania die 16ste „internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz“ statt, die von der Tageszeitung junge Welt gemeinsam mit verschiedenen linken Gruppen, unter anderem der ARAB, veranstaltet wird. Neben Vorträgen von der Union der Kommunistischen Jugend Tunesiens, Dietmar Dath, Georg Fülberth, Jutta Ditfurth und den Zentralkomitees der Portugiesischen und Kubanischen Kommunistischen Partei wird es auch wieder Stände verschiedenste Gruppen, Parteien, Sekten, Parteisekten und Freundschaftszigaretten aus Vietnam geben. Im Anschluss findet im RAW-Tempel ab 21 Uhr wieder die legendäre LL-Party mit DJs, Showeinlagen und politischen Kabarett auf hohem Niveau statt. Zum Amtsantritt unseres neuen Berliner Innenministers Henkel (CDU) wollen wir´s zu seinen Ehren richtig krachen lassen und die deutsche Polizeikettenhundtradition von Noske bis Henkel tanzen. Danach geht es frisch wie immer pünktlich um 10 Uhr am Sonntag zum U-BHF Frankfurter Tor zum Antifaschistischen Block auf der Liebkencht – Luxemburg Gedenkdemonstration unter dem Motto „Gegen Imperialismus und Krieg! – für die sozialistische Revolution“. Das alles wird euch in diesem Jahr präsentiert von ALB, ARAB und SDAJ.

Weiterlesen: Gegen Imperialismus und Krieg! – Für die sozialistische Revolution! Im Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

 
 

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Dienstag, den 22. November 2011 um 22:52 Uhr

Der Ehrenvorsitzender und langjähriger Kreissprecher der VVN-BdA-Duisburg Bruno Bachler ist am 15.11.2011 nach langer schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.

Bruno Bachler, ehemaliger Edelweißpirat, wurde wegen Widerstand und „Zersetzungsarbeit“ an der Ostfront in den letzten Kriegsmonaten noch in das KZ Buchenwald eingewiesen. Als ehemaliger Häftling blieb er dem Schwur von Buchenwald sein Leben lang treu. Nach der Niederlage des deutschen Faschismus engagierte sich Bruno sofort in der vom 2. Weltkrieg schwer zerstörten Stadt Duisburg für die Verfolgten des Naziregimes.

Weiterlesen: Unser Genosse Bruno Bachler ist tot

 
 

Antifaschismus

Montag, den 05. September 2011 um 13:30 Uhr

Zunächst das Offensichtliche: Es ist weder uns, noch alerta, noch Dortmund nazifrei gelungen, den Naziaufmarsch zu verhindern. Trotz einer bislang noch nicht dagewesenen politischen Stimmung gegen den Naziaufmarsch hat die Polizei in Dortmund unter Mißachtung des Verhältnismäßigkeitsgebotes den Nazis den Weg freigemacht. Die Polizei in Dortmund hat in Fortsetzung ihrer jahrelangen Tradition den Nazis gegenüber auf Verständnis und den AntifaschistInnen gegenüber auf Eskalation gesetzt. Umso höher ist das stundenlange Engagement der antifaschistischen AktivistInnen zu werten, die trotz Knüppel, Pfefferspray und Wasserwerfern über Stunden die Rote Zone belagert haben, an einzelnen Stellen eindringen konnten und an zwei Stellen Blockaden errichtet und dadurch den Naziaufmarsch verzögert haben. Zugleich prägten lautstarke antifaschistische Demonstrationen stundenlang die Umgebung der Roten Zone.

Weiterlesen: Vorläufige Bilanz von DORTMUND STELLT SICH QUER!

 
 

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