Samstag, den 16. Juni 2012 um 20:09 Uhr
Am gestrigen Freitag (15. Juni) veranstalte die rechtspopulistische "Bürgerbewegung ProNRW" eine Kundgebung unter dem Motto "Keine rechtsfreien Räume in Duisburg-Marxloh - Migrantengewalt stoppen!". Anlass dafür war ein Angriff auf einen ProNRW-Wahlhelfer vor der Merkez-Moschee in Marxloh. Dieser hing am vergangenen Sonntag antiislamische und rassistische OB-Wahlkampfplakate in Unmittelbarer näher zur Moschee auf und wurde daraufhin mit den Konsequenzen konfrontiert.
Gegen 17:00 Uhr versammelten sich die ersten TeilnehmerInnen. Vor Ort waren ca. 30 RechtspopulistInnen, u.a. der Berliner "ProDeutschland"-Funktionär Lars Seidensticker, der OB-Kandidat Jörg Ackermann, Generalsekretär Markus Wiener und das "Opfer" Tony-Xaver Fiedler. Ihnen war es wegen ihrer defekten Soundanlage nicht möglich Redebeiträge zu halten und auf ihr "Anliegen" aufmerksam zu machen. So waren sie über eine Stunde umrundet von etwa 100 GegendemonstrantInnen aus verschiedensten Spektren. Neben Menschen aus der muslimischen Gemeinde und AnwohnerInnen waren auch viele deutsche und migrantische Linke vor Ort. Mit Vuvuzuelas, Pfeifen und Parolen machte man es den Rechten unmöglich, sich im Stadtteil zu präsentieren und ihre Hetze zu verbreiten.
Weiterlesen: Lautstarker Protest gegen "ProNRW" in Duisburg-Marxloh!
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 00:00 Uhr
![]()
Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche
Wir rufen auf zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union vom 16. – 19. Mai in Frankfurt am Main. Wir wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY!
Die Revolten in Nordafrika brachten im vergangenen Jahr ein jahrzehntelang zementiertes Machtgefüge ins Wanken. Dieses Signal des Aufbruchs ging um die Welt, hat inspiriert und Mut gemacht. Auch in den USA und in Europa wurden Zelte zum Symbol des Protests. Zehntausende eroberten in Spanien die zentralen Plätze und forderten „Echte Demokratie!“. In Tel Aviv wurden ganze Straßenzüge in ein Camp verwandelt; große Demonstrationen stellten die steigenden Lebenshaltungskosten in den Mittelpunkt. In Griechenland kam es wegen der Spardiktate und neoliberalen Zumutungen zu massenhaftem Aufruhr und einer Reihe von Generalstreiks.
Weiterlesen: Blockupy Frankfurt! Die Zentren des deutschen Imperialismus angreifen!
Dienstag, den 22. November 2011 um 20:12 Uhr
Wir dokumentieren den Bericht der Bildungsbewegung Duisburg zur Bildungsstreikdemonstration in Duisburg am 17. November 2011:
In diesem Artikel möchten wir zurückblicken auf die bisherigen Aktionen der Bildungsbewegung Duisburg und den Bildungsstreik 2011 als das Ergebnis einer langen Arbeitsphase betrachten.
Die Bildungsbewegung Duisburg hat sich am 22. September gegründet, mit der Absicht auch in Duisburg einen starken Bildungsstreik auf die Beine zu stellen. Dazu haben wir seitdem ein wöchentliches Plenum veranstaltet, in dem Schüler, Studenten und Auszubildende aus dem ganzen Stadtgebiet zusammengekommen sind. Dieses offene Plenum wird auch weiterhin bestehen und zu bildungspolitischen Themen in Duisburg arbeiten.
Montag, den 05. September 2011 um 13:30 Uhr
Zunächst das Offensichtliche: Es ist weder uns, noch alerta, noch Dortmund nazifrei gelungen, den Naziaufmarsch zu verhindern. Trotz einer bislang noch nicht dagewesenen politischen Stimmung gegen den Naziaufmarsch hat die Polizei in Dortmund unter Mißachtung des Verhältnismäßigkeitsgebotes den Nazis den Weg freigemacht. Die Polizei in Dortmund hat in Fortsetzung ihrer jahrelangen Tradition den Nazis gegenüber auf Verständnis und den AntifaschistInnen gegenüber auf Eskalation gesetzt. Umso höher ist das stundenlange Engagement der antifaschistischen AktivistInnen zu werten, die trotz Knüppel, Pfefferspray und Wasserwerfern über Stunden die Rote Zone belagert haben, an einzelnen Stellen eindringen konnten und an zwei Stellen Blockaden errichtet und dadurch den Naziaufmarsch verzögert haben. Zugleich prägten lautstarke antifaschistische Demonstrationen stundenlang die Umgebung der Roten Zone.
Weiterlesen: Vorläufige Bilanz von DORTMUND STELLT SICH QUER!



Um erfolgreich gegen Neonazis und Rassisten vorzugehen, brauchen wir eure Unterstützung! Ihr habt rechtsradikale Propaganda bemerkt oder Neonaziaktivitäten in Schule, Arbeit oder anderswo beobachtet? 



